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Februar 2008
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Archive für Februar 2008

Was ist das Besondere an der LASEK Technik beim Augenlasern?

Die refraktive Chirurgie in der Augenheilkunde hat verschiedene Möglichkeiten, Fehlsichtigkeiten mit dem Augenlaser zu korrigieren.
Bei der LASEK-Methode (=Laser Epithelial Keratomileusis) handelt es sich um eine Alternative zur LASIK-Methode (=Laser In Situ Keratomileusis), die auch bei einer für die LASIK zu dünnen Hornhaut angewendet werden kann.
Die LASEK ist schonender durchzuführen. Nach der Gabe von Betäubungstropfen und auf Wunsch auch eines Beruhigungsmedikamentes, wird nur die oberste Schicht der Hornhaut (=Epithelschicht) abgetragen. Auf die Hornhaut wird ein kleiner Ring gesetzt, in den Alkohol gegeben wird, der die Epithelschicht vom Untergund löst, so dass sie an den Rand geschoben werden kann. Dann wird der eigentlich refraktiv wirksame Schritt, das Abtragen von einer vorher genau berechneten Menge Hornhautgewebe mittels Excimer-Laserstrahl, durchgeführt. Nun wird das Epithel wieder zurückgeschoben und wächst innerhalb von etwa vier bis fünf Tagen wieder kreisförmig zu.
Durch den herbeigeführten Schaden des Epithels ist diese Technik allerdings wesentlich schmerzvoller, als die LASIK-Technik. Außerdem ist eine Verbandslinse über vier bis fünf Tage notwendig.
Da kein Schnitt in die Hornhaut erfolgt, wie bei der LASIK, ist diese Methode besser geeignet für Menschen, die eine höhere Unfallgefahr haben (z.B. Sportler, Bauarbeiter) und für Menschen die eine angeborene oder durch eine Verletzung dünnere Hornhaut besitzen. Außerdem ist die LASEK auch für Menschen mit einer engen Lidspalte geeignet.
Korrekturen sind für die Kurzsichtigkeit bis zu -6 Dioptrien, für die Weitsichtigkeit in einigen Fällen bis zu +3 Dioptrien und für die Stabsichtigkeit (=Astigmatismus; Zylinderwerte) für bis zu -3 Dioptrien möglich. Damit ist Lasek in vielen Fällen eine Alternative für harte Kontaktlinsen oder weiche Kontaktlinsen - und nachdem die Hornhaut nach der Lasek-OP verheilt ist, können auch farbige Kontaktlinsen ohne Stärke getragen werden, um einen gewünschten Farbeffekt zu erzielen, oder gar gleich so genannte Motivkontaktlinsen mit einem Motiv auf der Linse.

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