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24.8.2010 von admin.
Beim Femtosekundenlaser handelt es sich um einen Infrarotlaser, der unter anderem im Bereich der refraktiven Chirurgie zum Einsatz kommt. Für Techniken der Augenkorrektur stellt der Laser ein sehr vielversprechendes Einsatzmittel dar, da er sehr exakte Schnitte des Hornhautgewebes ermöglicht, wobei die Behandlung berührungsfrei durchgeführt werden kann.
Im Gegensatz zum Excimerlaser, der zum Abtragen der Hornhaut eingesetzt wird und somit ausschließlich an der Hornhautoberfläche zum Einsatz kommt, wird die Energie des Femtosekundenlasers im Inneren der Hornhaut entladen. Im Detail werden ultrakurze Lichtpulse in das Hornhautgewebe gesendet, wo sie ihre Wirkung in einer vorher genau ermittelten Tiefe entfalten. Von jedem einzelnen Lichtpuls wird ein Mikro-Plasma erzeugt, welches das Verdampfen einer Mikrometer großen Hornhautgewebekugel verursacht. Daraufhin entsteht eine Mikroblase, bestehend aus Gas und Wasser, welche sich ausdehnt und das umgebende Hornhautgewebe voneinander trennt. Es bildet sich ein Gemisch aus Wasser und Kohlendioxid heraus, welches durch epitheliale Pumpwirkung abgesaugt wird und separates Hornhautgewebe hinterlässt. Indem tausende einzelne Lichtpulse aneinandergereiht werden, entsteht ein Mikrometer feiner Schnitt im Hornhautgewebe, der wesentlich präziser ist als ein Schnitt unter Verwendung eines mechanischen Instruments.
Zur Trennung des Hornhautgewebes findet der Femtosekundenlaser unter anderem bei der LASIK-Methode Einsatz. Bei diesem Verfahren ersetzt der Laser die Hobelklinge, die beim herkömmlichen Keratom-LASIK verwendet wird, um eine Hornhautlamelle einseitig vom restlichen Gewebe abzulösen und zur Seite zu klappen, um anschließend die darunter liegende Hornhautschicht mit dem Excimerlaser abzutragen. Beim so genannten Femto-LASIK wird die Hobelklinge durch den Femtosekundenlaser ersetzt, wodurch ein wesentlich exakterer Schnitt ermöglicht wird als beim herkömmlichen LASIK-Verfahren.
Ein weiteres Einsatzgebiet des Lasers stellt das INTRACOR-Verfahren dar, eine Methode zur Behandlung von Alterssichtigkeit. Bei dieser Technik werden mit dem Femtosekundenlaser konzentrische Ringe auf der Hornhaut erzeugt, die zentriert über der Pupille liegen und eine kleine Vorwölbung der Hornhaut verursachen, wodurch die Alterssichtigkeit, auch bekannt als Presbyopie, ausgeglichen werden kann.
Neben der LASIK-Methode und dem INTRACOR-Verfahren werden Femtosekundenlaser auch bei Hornhauttransplantationen und der Behandlung von Hornhautverkrümmungen verwendet. Der Vorteil bei der Anwendung des Lasers liegt insbesondere darin, dass die Augenkorrektur berührungsfrei erfolgt und das Risiko von Infektionen und Schnittfehlern nahezu ausgeschlossen werden kann. Darüber hinaus können mit Hilfe des Femto-LASIK auch Betroffene mit dünner Hornhaut behandelt werden, was mit dem herkömmlichen Keratom-LASIK nicht möglich war.
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8.6.2009 von admin.
Trotz aller technischer Fortschritte und vieler Erfolgsberichte beim Augenlasern, traut sich ein Großteil der Bundesbürger noch immer nicht so recht, sich die Augen lasern zu lassen. Ein Grund ist sicherlich die noch nicht ausreichende Werbe- und Informationspolitik der verschiedenen Betreiber von Augenlaserzentren. Ein weiterer Grund zudem sicher auch der Preis - nicht jeder der Millionen Fehlsichtigen kann sich eine Augenlaser-OP leisten, auch wenn vielen Augenkliniken und Lasik Zentren inzwischen die Finanzierung der Augenlaserbehandlung anbieten. Ein dritter Grund hängt aber auch mit mangelndem Leidensdruck zusammen: die Kontaktlinsenhersteller haben in den letzten Jahren so viel in die Materialforschung investiert und tatsächlich gute Fortschritte bei der Verträglichkeit der Kontaktlinsen gemacht. So genannte biokompatible Linsen wie z.B. die Proclear Spheric bieten dann auch einen entsprechend guten Tragekomfort. Die Materialien guter Kontaktlinsen sind inzwischen auch relativ ablagerungsresistent geworden. Und wenn sich die Linsen doch recht komfortabel tragen lassen und man als Fehlsichtiger doch etwas Respekt vor dem Augenlaser hat, dann hört man es wohl doch noch länger, das “ich trau mich nicht und bleib bei meinen Linsen”…
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16.2.2009 von admin.
Unter dem Begriff „Refraktive Chirurgie“ versteht die Medizin eine Operation am Auge, um chirurgisch eine Veränderung des Krümmungsfaktors der Hornhaut zu erreichen. Mit Hilfe der Refraktiven Chirurgie können die verschiedensten Fehlsichtigkeiten behoben werden.
Dabei unterscheidet man vier Formen der Refraktiven Chirurgie. Bei der sogenannten lamellierenden Keratoplastik wird zuvor bearbeitetes Gewebe einer Spenderhornhaut in die Patientenhornhaut eingefügt. Hierbei ist es als Sonderform auch möglich, Spenderhornhaut auf die intakte Patientenhornhaut aufzunähen. Bei der radiären Keratotomie wird die Hornhaut mit acht tiefen, radiären Einschnitten versehen und ein optisches Zentrum von maximal drei Millimetern frei gelassen. Die photorefraktive Keratektomie verwendet den sogenannten Excimer-Laser, um die Brechkraft der Hornhaut mittels flächiger Abtragung, eine Art feinstes Abschleifen, zu korrigieren. In diesem Bereich besonders verbreitet ist die als Lasik (Laser-intrastromale-Keratektomie) bezeichnete Laser gestützte Hornhautkorrektur. Hierbei wird zunächst ein kleines Hornhautdeckelchen geschnitten und zur Seite geklappt. Die darunter befindliche Hornhaut wird bis zur gewünschten Brechkraft mit Hilfe eines oder mehrerer Laser korrigiert. Anschließend wird das Hornhautdeckelchen zurückgeklappt und heilt selbständig aus.
Zu den behandelbaren Fehlsichtigkeiten werden in der Ophthalmologie, also in der Augenheilkunde, die Kurzsichtigkeit (Myopie), die Weitsichtigkeit (Hyperopie) oder auch die Stabsichtigkeit (Astigmatismus) gezählt. Kurzsichtige Patienten können alles, was sich in der Ferne befindet, nur unscharf erkennen. Weitsichtige Patienten hingegen, können im Nahbereich unscharf sehen, was beispielsweise das Lesen eines Buches oder einer Zeitung betrifft. stabsichtige Patienten haben eine besondere Verkrümmung der Hornhaut, die dazu führt, dass sie z.B. statt eines Punktes nur einen Strich sehen können.
Das vorrangige Ziel der Refraktiven Chirurgie ist es also, die Brechkraft der Hornhaut im menschlichen Auge so zu korrigieren, dass die Patienten anschließend ohne zusätzliche Sehhilfen, wie eine Brille oder Kontaktlinsen, wieder scharf sehen können.
Heute ist die Lasik die Methode der Wahl und das am häufigsten eingesetzte Verfahren in der Refraktiven Chirurgie. Dabei werden die technischen Möglichkeiten der Laser ständig verfeinert und die Ärzte laufen in der Anwendung geschult.
Ein guter Surftipp zur refraktiven Chirurgie ist der Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V., der VSDAR.
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19.8.2008 von admin.
Unsere wichtigsten Sinnesorgane sind die Augen. Sie sind zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Staub, Schmutz, starke Zugluft oder Erreger sind verantwortlich für Infektionen. Gesunde Augen sind unersetzlich und lebenswichtig. Angeborene oder altersbedingte Fehlsichtigkeiten machen eine Sehhilfe unentbehrlich. Viele Menschen haben oder bekommen Probleme mit Brille und Kontaktlinsen. Eine Augenlaserbehandlung ist für diese Patienten die beste und einfachste Lösung. Wieder scharf sehen können, ohne Brille und Contaktlinsen ist das Ziel der erfolgreichen Lasik-Chirurgie.
Augen Lasern lassen, ohne unter das Messer zu müssen, ist für die meisten Patienten ein Grund, sich dieser ambulanten, unblutigen und schmerzlosen Behandlung zu unterziehen. Zahlreiche Augenlaserzentren bieten immer modernere und sichere Laser-Verfahren an. Vor jeder Laserbehandlung wird der Augenarzt mit dem Patienten ein ausführliches Beratungsgespräch führen und auf Chancen und evtl. Risiken eingehen. Ob letztendlich eine Operation durchgeführt wird, entscheiden eingehende Voruntersuchungen in den Augenlaserzentren. Die Kosten der refraktiven Chirurgie werden von den gesetzlichen Krankenkassen generell nicht getragen, aber im Einzelfall sind Ausnahmen mit der jeweiligen Krankenkasse abzuklären. Private Krankenkassen sind gelegentlich etwas großzügiger, zahlen in den meisten Fällen aber auch nicht.
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24.5.2008 von admin.
Die Augenchirurgie mit einem Laser wird auch Refraktive Chirurgie genannt. Darunter fallen jegliche Arten von Augenoperationen, die Kontaktlinsen oder eine Brille zu Korrektur von Fehlsichtigkeiten ersetzen sollen. Mit dieser können Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) aber auch Augenkrankheiten wie Diabetische Retinopathie (eine Erkrankung der Netzhaut) verringert bis ganz behoben werden. Das Ziel aller Operationsmethoden ist, die Hornhaut zielgerecht zu verändern, um so die Lichtbrechung zu beeinflussen.
Hierzu werden vorrangig drei Methoden eingesetzt. Die am häufigsten gewählte Form mit der Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung behandelt werden können ist LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis). Hierbei wird die Hornhaut teilweise nach oben geklappt und das darunter liegende Gewebe partiell mit einem Laser abgetragen. Der Vorgänger der Lasik-Methode ist die PRK (Photorefraktive Keratektomie). Sie wird dann vorgeschlagen, wenn ein Patient nicht für einen Eingriff mit LASIK geeignet ist, aber auch bei leichter Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Bei dieser Eingriffsmethode wird die Augenoberfläche direkt mit einem Laser behandelt. Die dritte Behandlungsmethode heißt LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) und ist eine Kombination aus den beiden oben genannten Methoden. Sie kommt dann zur Anwendung, wenn der Patient eine dünne Hornhaut hat oder er für LASIK nicht geeignet ist. Bei dieser Art von Eingriff wird durch äußere Anwendung von Alkohol eine Hornhautklappe angelegt und das darunter liegende Gewebe mit einem Laser abgetragen. Doch nicht jeder kommt für einen refraktiven Eingriff in Frage.
Private Krankenkassen übernehmen in einigen Fällen die Kosten partiell oder sogar ganz. Bei gesetzlichen Krankenkassen ist dies generell nicht möglich, da refraktiv-chirurgische Eingriffe nicht als erstattungsfähige Operationen gelten.
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2.12.2007 von admin.
Wie eine Pressemitteilung der WaveLight AG verlauten lässt, hat man jetzt einen Augenlaser entwickelt, der noch schnellere und zuverlässigere Behandlungen ermöglichen soll. Dabei wurde die Laser-Frequenz auf eine Repetitionsrate von 1000 Hz erhöht. Zudem soll ein optimiertes Eye Tracking-System in Verbindung mit verbesserter Software eine noch genauere Überwachung der Bewegungen des Patientenauges während der Augenlaser-OP ermöglichen und das Augenlasern so noch zuverlässiger bzw. sicherer machen.
Zitat: “Die technologische Basis des richtungsweisenden Konzeptsystemes bildet eine auf 1000Hz gesteigerte Repetitionsrate in Verbindung mit einem weiter optimierten ‘Eye-Tracking’-System, das zur hochpräzisen und blitzschnellen Korrektur auch kleinster Bewegungen des Patientenauges während des Eingriffes dient. Im Vergleich zu einem ‘herkömmlichen’ Excimer Laser sinkt damit die Anzahl der auszugleichenden Augenbewegungen während der stark verkürzten Behandlungsdauer auf nur noch ein Fünftel. Das neue WaveLight Konzept-Lasersystem setzt damit weltweit neue technologische Maßstäbe bei der hochpräzisen, schonenden und zugleich überaus sicheren Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Ebenfalls im Rahmen der AAO wurde von WaveLight ein neues Softwarekonzept vorgestellt, das die Anpassung der Behandlung an die individuellen Gegebenheiten des Patientenauges noch weiter verbessert. Das Kernstück des innovativen Konzeptes bildet die umfassende Vernetzung von Behandlungs- und Diagnosesystemen sowie Software-Modulen zur Optimierung der Behandlung. Die auf einer Datenbank basierende Software-Plattform bietet darüber hinaus erweiterte Sicherheitsfunktionen sowie eine Patientenmanagement-Funktion und ein optimiertes ergonomisches Design.”
Die vollständige Pressemitteilung gibt es hier.
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29.9.2007 von admin.
Die Frage nach den Kosten für eine Augenlaserbehandlung lässt sich nicht eindeutig beantworten, da es eine große Spannbreite an Angeboten gibt. Die Kosten in seriösen Kliniken in Deutschland liegen normalerweise zwischen 2000 und 5000 Euro für beide Augen. Die großen Unterschiede hängen mit mehreren Faktoren zusammen. In erster Linie bestimmt die Art der Behandlung den Preis. So macht es z.B. einen Unterschied, ob die normale Lasik-Technik verwendet wird oder ein optimiertes Verfahren, das noch etwas genauer ist und die neuesten Geräte erfordert. In einigen Kliniken ist eine so genannte Basis-Behandlung im Bereich von etwa +1 bis -3 Dioptrien günstiger als die Behandlung stärkerer Fehlsichtigkeiten, weil auf einige kompliziertere Voruntersuchungen verzichtet wird. Je nach Klinik ist auch kein Festpreis angegeben, sondern der Preis setzt sich aus Voruntersuchungen, Operation, Nachbehandlung und gegebenenfalls Nachkorrekturen zusammen. Bei auf den ersten Blick günstigen Angeboten sollte daher darauf geachtet werden, was genau im Preis inbegriffen ist. Außerdem sollte man daran denken, dass nicht jeder Augenarzt einen solchen Eingriff durchführen kann und es Augenlaserzentren vor allem in Großstädten gibt. D.h. auch wenn der Eingriff ambulant erfolgt, müssen Reisekosten und gegebenenfalls Unterbringung mit einkalkuliert werden. Es gibt auch die Möglichkeit, die Operation im Ausland durchführen zu lassen, wo sie teilweise sehr viel günstiger angeboten wird. Es gilt jedoch neben den Reisekosten zu bedenken, dass die Qualität nicht immer genauso hoch ist wie in Deutschland. Zudem können Sprachbarrieren den wichtigen Informationsaustausch behindern und eine eventuelle Nachbehandlung wird erschwert. Eine Behandlung im Ausland kann sich finanziell durchaus lohnen, man sollte sich aber vorher ausführlich informieren, um keine unnötigen Risiken einzugehen. Auslandsbehandlungen werden normalerweise auch von Krankenkassen nicht übernommen, wobei gesetzliche Kassen die Kosten ohnehin nicht erstatten. Bei privaten Kassen kann es jedoch sein, dass die Kosten ganz oder teilweise erstattet werden. Ansonsten kann sich auch ein Preisvergleich im Internet durchaus lohnen.
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